Finanzielle Zusammenarbeit

Die KFW Bankengruppe – Ihr kompetenter Partner im internationalen Geschäft

Die KfW Bankengruppe unterstützt Sie als Unternehmer oder Unternehmerin bei Ihrer Internationalisierung: sowohl bei Ihren weltweiten Investitionen als auch bei Ihren Exportvorhaben und bei Ihren Importen. Wir bieten mittel- und langfristige Finanzierun­gen und sind gerade in schwierigen Märkten vertreten. Durch das Engagement in zahlreichen Ländern und Sektoren verfügt die KfW-Bankengruppe über ein weitrei­chendes Netz an Kooperationspartnern und wertvolles Know-how zu sektoralen und regionalen Potenzialen und Herausforderun­gen der Märkte. An über 70 KfW-Auslands­standorten finden deutsche Unternehmen Ansprechpartner zu Fragen mit Bezug zum KfW Engagement.

Nachstehende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über das Gesamtangebot der KfW Bankengruppe im internationalen Geschäft. Sie illustriert die unterschiedlichen Instrumente und Akteure, die Sie in den verschiedenen Phasen Ihres Auslandsengagements begleiten

 

Export weltweit

Die KfW Bankengruppe berät, strukturiert und arrangiert Finanzie­rungslösungen, inklusive der notwen­digen Sicherheiten für Exportkredite, auch wenn für das Geschäft Lieferungen aus mehreren Ländern notwendig sind. Dabei helfen Kontakte zu staatlichen Exportversicherern, sog. Export Credit Agencies (ECA), und sorgen so für eine Finanzierung aus einer Hand. Darüber hinaus bindet die KfW Bankengruppe auch private Risikoversicherer (PRI Priva­te Risk Insurances) ein, die anstelle oder auch zusätzlich zu ECAs genutzt werden können.

Was wird finanziert?

Ø  Lieferungen und Leistungen für internationale Märkte, weltweit

Ø  Exportgeschäfte, die aus Lieferungen verschiedener Länder bestehen

Ø  Ankauf von Forderungen aus Exporten

 

Mit welchen Instrumenten wird finanziert?

Ø  Mittel- bis langfristige, liefergebundene oder -ungebundene Finanzkredite mit und ohne ECA-Deckung

Ø  Forfaitierung von Export-Forderungen (Ankauf von Forderungen), auch bei Verzicht auf Regress gegen den Verkäufer bei Zahlungsausfall

Die KfW Bankengruppe finanziert darüber hinaus im Rahmen der finanziellen Zusammenar­beit mit Entwicklungs- und Schwellen-/Transformationsländern Investitionen, Strukturreformen und begleitende Beratungsleistungen in den Partnerländern. Die mit der Durchführung verbundenen Lieferungen und Leistungen werden von den Partnern international ausgeschrieben und deutsche Unternehmen können sich bei der Ausschreibung bewerben. Für deutsche Exportunternehmen eröffnen sich so Chancen zur Vermarktung ihrer Produkte in herausfordernden Zukunfts­märkten.

 

Weitere Informationen und Kontakte

Exportkreditgarantien

Exportfinanzierung

Exportchancen

Pilotvorhaben

Die KfW Bankengruppe fördert und flankiert mit Förderprogrammen des Bundes unternehmerisches Engagement in Entwicklungs- und Schwellen-/Trans­formationsländern.

Ø  BMZ-Programm „Entwicklungspartnerschaf­ten mit der Wirtschaft“ (develoPPP): Pro­gramm zur Mitfinanzierung von Projekten, die die Vorbereitung oder Begleitung von langfristigem unternehmerischem Engage­ment zum Ziel haben, wie Demonstrations- und Pilotanlagen, Vorhaben des Technologie­transfers, Entwicklung innovativer Produkte sowie Dienstleistungen und Umwelt- bzw. Sozialprojekte insbesondere in den Bereichen Ressourcen- und Klimaschutz sowie Energie.

Ø  BMZ-Programm „Machbarkeitsstudien“: Programm zur anteiligen Kostenüber­nahme bei Studien, die die Vorbereitung konkreter Investitionsvorhaben zum Ziel haben, wie Machbarkeitsstudien, Rechts­gutachten, Marktanalysen, Untersuchungen zur Beschaffung etc.

Auslandsinvestition weltweit

Die KfW Bankengruppe bietet für Auslandsinvestitionen in jedem Zielmarkt das passende Finanzierungsinstrument, sei es in traditionellen Investitionsländern in Europa, Nordamerika und Asien oder in den aufstrebenden Schwellen-/Transformationsländern und Wachstumsmärkten in Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa.

Was wird finanziert?

Ø  Investitionen im Anlagevermögen einer neuen oder existierenden Tochtergesellschaft, zum Beispiel zum Aus- und Aufbau von Produktionskapazitäten, energieeffizienten Produktionsanlagen etc.

Ø  Teile des Umlaufvermögens einer neuen oder existierenden Tochtergesellschaft

Ø  Kauf von Unternehmen oder Unternehmensanteilen, z.B. in einem Joint Venture

 

Mit welchen Instrumenten wird finanziert?

 

Eine Finanzierung erfolgt über Darlehen direkt an die Tochter-/Projektgesellschaft im Investitionsland oder direkt bzw. indirekt (über die Hausbank) an die deutsche Mutter­gesellschaft zu Konditionen in Abhängigkeit vom Risikoprofil des Engagements.

Ferner gibt es Zwischenformen von Darlehen und Beteiligungen, die das Eigenkapital Ihrer Tochtergesellschaft ergänzen können, wenn sie eigenkapitalähnlichen Charakter haben (Mezzanine Finanzierungen), wie z.B. subordinierte Darlehen. Diese mezzaninen Finanzierungen können je nach Charakter und Bedarf des Vorhabens individuell struk­turiert werden.

Die Finanzierung kann fallweise gegen politische Risiken abgesichert werden, wenn eine Investitionsgarantie des Bundes mög­lich ist. Daraus können sich vergleichsweise günstigere Konditionen für den Darlehens­nehmer ergeben.

Für Auslandsinvestitionen in Schwellen-/ Transformations- und Entwicklungsländern stehen zudem

Beteiligungen an Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen im Entwicklungs- oder Schwellen-/Transformationsland zur Verfügung. Unser Engagement ist eine Minderheitsbeteiligung, zeitlich befristet, enthält vorher ausgehan­delte Exitregeln und lässt eine angemessene Rendite für beide Seiten erwarten.

 

Weitere Informationen und Kontakte

Investitionsgarantien

Investitionsfinanzierungen (Darlehen und beteiligungsähnliche Produkte)

Investitionsfinanzierungen (Beteiligungen und Begleitmaßnahmen)  

Marius Mehner
Deputy Executive Director

Tel:

+66 (0) 2-055-0614

E-Mail:

services(at)gtcc.org