Marktchancen für Unternehmen

Geographische Lage

Deutschland ist aufgrund seiner geographischen Lage ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Europa


Infrastruktur

Deutschland verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz sowie über mehrere internationale Flughäfen (unter anderem in Frankfurt/Main und München).

Mit einem nominalen Bruttoinlandsprodukt von 2,9 Billionen Euro (in 2014) ist Deutschland die größte Volkswirtschaft Europas und die viertgrößte der Welt. Darüber hinaus war Deutschland 2013, gemessen am Warenwert, der drittgrößte Importeur und Exporteur der Welt.

Innerhalb der EU ist Deutschland Thailands wichtigster Handelspartner.


Globale Geschäfte

Der weit überwiegende Teil der Gesamtwirtschaftsleistung Deutschlands (73,8%) wird im Dienstleistungssektor erbracht.

Es folgt der Industriesektor mit 25,5%. Nur 0,7% des deutschen Wirtschaftsvolumens lassen sich dem landwirtschaftlichen Sektor zuordnen.

Der Bergbau hat in Deutschland eine lange Tradition. Das Land verfügt über verschiedene Rohstoffvorkommen wie Kohle, Edelsalze, Industrieminerale und Baustoffe sowie Silber, Eisen und Zinn. Deutschland ist als Industrieland auf globale Rohstoffimporte aller Art spezialisiert.


Wachstum

Im Jahre 2014 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bei über 42 Mio, ein historischer Höchststand. Im Jahresschnitt waren etwa 2,0 Mio Menschen erwerbslos. Dies ist der niedrigste Wert seit 20 Jahren.

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% gewachsen. Für 2015 wird ein Wachstum von 1,6% prognostiziert. Grund für das relativ schwache Wachstum ist die andauernde Schuldenkrise in Europa.

Der Außenhandel zeigt sich weiter dynamisch: Im Jahr 2014 lag die Exportquote bei 40,0%, die Importabhängigkeitsquote bei 35,3%. Dies entspricht einem Ausfuhrüberschuss von 217 Mrd. Euro.

Stabile Rahmenbedingungen

Deutschland weist stabile politische und finanzielle Rahmenbedingungen auf und bietet insgesamt ein gutes Investitionsklima.

Zu den wichtigsten Bereichen der deutschen Wirtschaft zählen die:

  • Automobilbranche
  • Elektroindustrie
  • Gastronomie- und Tourismusbranche
  • Logistikbranche
  • IKT-Branche
  • Maschinen- und Anlagenbau

Bedeutende deutsche Exportgüter sind vor allem:

  • Kraftwagen und Kraftwagenteile
  • Maschinen
  • Chemische Erzeugnisse

Der wichtigste Primärenergieträger in Deutschland ist Mineralöl (35,0%). Weitere 24,6% des Primärenergieverbrauchs werden mit Hilfe von Kohle gedeckt; etwa 8,1% stammen aus Kernenergie, 20,4% aus Erdgas.

Der Anteil an Energie aus erneuerbaren Quellen ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. 2014 lag der Anteil am Primärenergieverbrauch bei 11,1%.

Größter Verbraucher mit einem Anteil von 49% war 2014 die Industrie, gefolgt von Privatverbrauchern (25%), dem Handels- und Dienstleistungsbereich (24%) sowie dem Verkehrssektor (2%).

 

 

Marius Mehner
Deputy Executive Director

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